Produzentenpräsentationsrunde Nummer 7

Debütant Thomas Steger von der Gärtnerei „Guter Heinrich“ aus Ückeritz bei Demmin
Es ist wirklick einzigartig und etwas ganz besonderes, wenn Menschen ihre Leidenschaft zum Beruf machen und sich den ganzen Tag dem widmen können, was sie erfüllt und begeistert. So auch im Fall unseres nächsten BURMÉ®- Debütanten- Thomas Steger. Er ist Gärtner aus Leidenschaft- spezialisiert auf alte fast vergessene Gemüsesorten. Was sagt er über sich selber? „ Ich lebe seit mehreren Jahren in Ückeritz bei Demmin und habe mich in meinem Garten auf den Anbau und Erhalt von alten und seltenen Gemüsesorten und Kräuter spezialisiert. Das habe ich vor 6 Jahren zu meinem Beruf gemacht und schon einige Gourmetköche größtenteils aus der Region mit frischen Lieferungen zufriedengestellt. So gehen etwa Yakonknollen, Zuckerwurzel, Knollenziest, Bunte Bete, Hörnchenkürbis, Süßdolde, Pfefferkraut und verschiedene Blüten auf die Reise. Hier stehen Qualität und Geschmack an erster Stelle.“ Wir freuen uns sehr, Sie an Bord unseres BURMÉ®-Schiffs zu haben Herr Steger!
3-2-1 Start- hier kommen nun also die drei Fragen an unseren Experten für „alte Gemüsesorten“ Thomas Steger:
DREI– Lieblingsgerichte/ Produkte des Chef´s:
Zuckerwurzel (Sium sisarum) Diese Gemüsepflanze, auch Merk genannt, wurde seit dem 16. Jahrhundert in Westeuropa wegen ihrer süßen Wurzeln angebaut. Sie können roh geknabbert, für Rohkost und Salate, leicht gedünstet oder zu Suppe und Püree verarbeitet werden. Die Blätter sind im Frühjahr ein mildes, angenehmes Gewürz ähnlich der Petersilie, die Blüten dekorativ.
Yakon, (Smallanthus sonchifolius) Die Wurzeln sind saftig und schmecken nach Birne, Apfel und Melone. Am besten roh, bzw. in Obst-und Salaten. Süße ist Inulin, gut für Blutzuckerspiegel und Darmflora. Vitamine B1, B2, C sowie Ka, P, Ca, Mg, Na, Fe Kann gedünstet oder gekocht werden, zerkocht nicht.
Süßdolde (Myrrhis odorata) Die Süßdolde ist ein nahezu vergessenes, in unseren Breiten heimisch gewordenes Kraut mit einem unwahrscheinlich intensiven Aroma nach Fenchel, Anis und etwas Lakritze. Verwendet werden die Samen, Blätter und Wurzeln, des buschigen Krautes in Süßspeisen, Salaten, Suppen oder Eintöpfen oder Eis
Glückskleerübchen (Oxalisdeppeii) Diese Sauerkleeart, mit vierteiligen Blättern bildet neben Zwiebeln ein Rübchen aus, das eine wunderbar knackige Konsistenz hat und fruchtig schmeckt, roh oder wenn man sie nur kurz in der Pfanne anschwenkt. Die Blätter als Deko machen den Gast glücklich.
ZWEI– Zwei Gründe, warum Ihr Unternehmen ein Freund des BURMÉ® ist:
Zu einer gegenseitig inspirierenden Zusammenarbeit gehört der persönliche Kontakt zu den ebenfalls vielbeschäftigten Köchen, den ich dann im September geballt auf dem BURMÉ®– festigen bzw neu knüpfen kann und zweitens fühle ich mich wohl unter Gleichgesinnten, die ebenfalls für ihre Arbeit brennen.
EINS– Eine Weisheit zum BURMÉ®-Sonntag bitte:
Wenn Natur und Mensch sich liebevoll vereinigen, wird daraus entweder ein Gericht oder ein Garten.